Info Zughund

Zughunde – die andere Art des Hundesports

Für und mit dem Hund zusammen …
… wollen wir unserem Hobby nachgehen und unsere Freizeit verbringen. Wir, das sind eine Gruppe von Hundebegeisterten – um das Wort Hunde“narren“ nicht benutzen zu müssen – mit meist großen Hunden wie Landseern, Neufundländern und Berner Sennenhunden.
LAUFEN war gestern – FAHREN ist heute!!!
Wie sich aber mit einem Hund beschäftigen, für den es in unserer Gesellschaft eigentlich keine sinnvollen und artgerechten Aufgaben mehr gibt? Viele Hunde leben heute in erster Linie bei uns als Familienbegleithunde, die keine besonderen Aufgaben erfüllen müssen. Dabei sind die meisten Hunde, die eigentlich für bestimmte Spezialaufgaben gezüchtet wurden, in der Rolle als reine Begleithunde völlig unterfordert. So leben heute immer mehr Wachhunde in Familien, die nichts mehr zu bewachen haben, oder Hütehunde, die keine Herde haben, auf die sie aufpassen sollen oder Jagdhunde, die nicht mit auf die Jagd dürfen. Was mit großen und schweren Hunden tun, die nur bedingt dazu geeignet sind, ihre Körpermasse über Hürden und Steilwände zu wuchten, sich durch enge Slalomstangen zu schlängeln, und die auch zur Schutzhundeausbildung oder die Jagd nicht prädestiniert sind? Bei vielen Hunden ist der Jagd- und Hetztrieb häufig so stark ausgeprägt, dass diese Hunde (außer im eingezäunten Gelände) immer an der Leine laufen müssen. Gerade deshalb benötigen alle Hunde viel Bewegung und sinnvolle Ersatzbeschäftigungen, damit sie keine Verhaltensstörungen entwickeln. Bekannter Weise sind ausgelastete Hunde zufriedener und im Umgang unkomplizierter, als so mancher gelangweilter und unterforderter Artgenosse.
Hier hilft ein Blick zurück auf das, wofür diese Hunde früher eingesetzt wurden – als Arbeitshunde.
Unser Ehrgeiz liegt höchstens darin, gemeinsam mit unseren Hunden noch mehr erleben zu können. In fast jedem größeren Hund steckt ein Zughundetalent… probieren Sie es doch einfach mal aus. Das Einführungsseminar ist für alle Hundebesitzer größerer Hunde geeignet, die sich vom Zughundesport faszinieren lassen möchten. Wichtig für alles was wir mit unseren Hunden unternehmen ist, dass immer das Wohl der Hunde und die Freude an der gemeinsamen Beschäftigung im Vordergrund steht. Für „schneller, höher, weiter“ ist bei uns kein Platz. Auch viele Tierärzte sehen inzwischen dem Zughundesport, gerade bei Problemen mit Rücken, Gelenken und Muskulatur, positiv entgegen, da hier gezielte Bewegung und Muskelaufbau gefördert wird.